02.03.2020
FREIE WÄHLER Bayerns starke Mitte!

FREIE WÄHLER Bayerns starke Mitte!

Information, Unterhaltung, Kabarett und dies garniert mit Speis und Trank: dies alles war geboten am „Politischen Abend in der Fastenzeit“, zu dem der Kesseltaler Ortsvorsitzende Josef Ott im vollbesetzten Saal im Gasthaus „Krone“ in Bissingen Mitglieder und Interessierte begrüßen konnte.

Was folgte - musikalisch bestens umrahmt vom Musikverein Kesseltal Bissingen – war eine gelungene Mischung aus sachlicher Information und heiter-ironischer Aufdeckung eigener Stärken, nicht ohne gelegentlich auch dezidiert auf die Schwächen politischer Mitbewerber einzugehen.

Landrat Leo Schrell stellte seinen Vortrag unter das Motto „Mutter der Wahlen“ und machte deutlich, dass gerade die Kommunalwahlen das Fundament der Demokratie bilden: auf keiner anderen politischen Ebene sei die räumliche Nähe zwischen Wählerinnen und Wählern und den Kandidatinnen und Kandidaten so eng wie bei Gemeinderats- und Kreistagswahlen. Detailliert füllte er den eigenen Anspruch der FREIEN WÄHLER an ihre Politik „wirtschaftlich stark, ökologisch vorbildlich, menschlich verbindend“ mit Fakten, die sich nicht zuletzt auch in den bundesweiten Spitzenplätzen des Landkreises Dillingen a.d.Donau in den neuesten Untersuchungen verschiedener Fachzeitschriften widerspiegeln.

Zu einem starken Programm gehört eine starke Mannschaft! Und diese erhielt dann vom Landrat die Gelegenheit, sich vor dem vollbesetzten Haus mit den jeweiligen Programmschwerpunkten nochmals kurz vorzustellen. Mit dem Appell, bis zum letzten Tag vor den Wahlen am 15. März „am Ball zu bleiben“ übergab Leo Schrell die Bühne an den Hauptredner des Abends, den Parlamentarischen Geschäftsführer der Landtagsfraktion der FREIEN WÄHLER, MdL Dr. Fabian Mehring.

Dr. Mehring machte zu Beginn seiner Ausführungen als eines der Hauptprobleme in der politischen Diskussion aus, dass Debatten -gerade im Bereich Umwelt- und Klimaschutz - zunehmend ideologisch geführt werden und das nötige Augenmaß fehle. Beispielhaft nannte er, dass umwelt- und klimaschutzpolitische Sündenböcke derzeit bei den Landwirten ausgemacht würden, somit bei 2 % der Gesamtbevölkerung, anstatt das gesamt gesellschaftliche Problem auch als solches anzugehen. Er warnte auch davor, im eigenen Land die Automobilwirtschaft, die sicherlich berechtigterweise Ausgleichszahlungen zu leisten habe, weiterhin derart massiv an den Pranger zu stellen, während in anderen Industrienationen wie USA und Frankreich der Protektionismus am überborden sei.

Zentraler Punkt in Dr. Mehrings Ausführungen war die Aussage, dass sich die FREIEN WÄHLER als Partei der Mitte verstehen, als Partner von Mittelstand, Handwerk und Landwirtschaft. Die politische Heimat der FREIEN WÄHLER seien diese Leistungsträger der Gesellschaft. Am Beispiel des Landkreises Dillingen a.d.Donau zeigte er auf, dass erfolgreiche FW-Politik nicht von der Landesebene in die Städte und Gemeinden transferiert werde, sondern sich „von unten nach oben“ entwickle, dass es eben die klassische Stärke der FREIEN WÄHLER sei, nahe an den Themen vor Ort zu sein und diese dann in die höheren Ebenen zu tragen.

Mit der Aussage „FREIE WÄHLER Bayerns starke Mitte“ erteilte er eine klare Absage an Rechtspopulismus und warnte davor, die sogenannten Protestwähler in Reihen deren Wähler mit entsprechender Rechtsorientierung der eigenen Parteipolitik „zurückholen“ zu wollen. Sein Appell ging vielmehr dahin, sich loszulösen vom „Verbot positiv zu sein“, sich loszulösen von der durch Medienlogik überlagerten Unzufriedenheit und die Spirale des Schlechtredens zu durchbrechen,

Er endete mit einem nachdenkenswerten Zitat des US-Komikers Bob Hope:“Untergangspropheten, die vom Pessimismus leben - und gar nicht schlecht – empfinden jede Art von Zuversicht zwangsläufig als Existenzbedrohung“.

Ein weiterer Höhepunkt des Abends schloss sich an den mit viel Beifall bedachten Vortrag Dr., Fabian Mehrings an: Zwei Poetry-Slammer, Helmut (Sauter) der Harmlose und Jakob (Kehrle) der Gnadenlose wollten vor dem geneigten Auditorium eine Generalprobe absolvieren, ob und inwieweit ihr Programm sich eigne, sich für den Wettbewerb in „Trump-City“ anzumelden. Die begeisterten Zuhörer erfuhren so in bester „schwäbisch Lyrik“ u. a., dass die FREIEN WÄHLER bei ihrer einstimmigen Block-Nominierung der Kreistagsliste „Demokratie auf höchstem Niveau“ betrieben hätten, dass die Wertinger Schulkinder zu Erläuterung des Begriffs „Ewigkeit“ neuerdings zum „Overfly“ geführt würden und, dass der Höchstädter Bürgermeister Gerrit Maneth sich in Sachen B 16 Umfahrung die Bedeutung von „Ewigkeit“ gerne vom Wertinger Amtskollegen Willy Lehmeier erklären lassen könne.

Den offiziellen Teil des Abends beschloss Kreisvorsitzender Stephan Stieglauer mit dem Dank an die Protagonisten des Programms, an die Bissinger Dorfstadlmusikanten und an seine Stellvertreterin Susanne Ahle, die in der Vorbereitung des Abends wie auch in der Organisation der Wahlwerbung der FREIEN WÄHLER die Hauptlast getragen habe und die auch von den beiden Poetry-Slammern schon entsprechend besungen worden war.