FREIE WÄHLER für Sicherung der ärztlichen Versorgung

„Wir werden auch künftig flächendeckend eine qualitativ hochwertige Krankenhausversorgung sicherstellen. Wir wollen unsere Krankenhausstrukturen erhalten und bedarfsgerecht weiterentwickeln.“ So steht es im Koalitionsvertrag für die Legislaturperiode 2018 – 2023 geschrieben und so lautet auch eine unverrückbare Forderung der FREIEN WÄHLER im Landkreis Dillingen a.d.Donau.

Das gemeinsame Ziel aller im Kreistag vertretenen Gruppierungen muss sein, so Wertingens Bürgermeister Willy Lehmeier, die wohnortnahe Krankenhausversorgung genau so wie eine wohnortnahe haus- und fachärztliche Versorgung auf Dauer sicher zu stellen. Alle Einrichtungen, die der Gesundheitsversorgung dienen, sind von elementarer Bedeutung für die Chancengleichheit und -gerechtigkeit zwischen Stadt und Land. Auch deshalb bekennen wir uns ausdrücklich zur kommunalen Trägerschaft unserer beiden Kliniken in Dillingen und Wertingen durch unseren Landkreis.

Dass die FREIEN WÄHLER alle Maßnahmen unterstützen, die helfen, die hohe Qualität der ärztlichen Versorgung in unserem gesamten Landkreis aufrecht zu erhalten, ist für Chefarzt Dr. Jürgen Beck ein Kernpunkt unseres Handelns. Strukturförderprogramme der Staatsregierung, wie z. B. die Förderung von Geburtshilfeabteilungen und Hebammen, hält Oberarzt Dr. Friedrich Brändle zur Erreichung dieses Ziels für eben so wichtig, wie alle aus dem Landkreis selbst kommenden Initiativen: „Es geht um die Vorhaltung einer wohnortnahen stationären und ambulanten Basisversorgung in guter Zusammenarbeit mit spezialisierten Kliniken für besondere Krankheitsbilder“. Beispielhaft seien genannt die Kooperation des Dillinger Krankenhauses St. Elisabeth als akademisches Lehrkrankenhaus mit der Technischen Universität München und die AKADemie Dillingen, beides mit dem Ziel, junge Ärztinnen und Ärzte auf Dauer in unseren Landkreis zu holen.

Von gleicher gesellschaftlicher Bedeutung wie die medizinische Akutversorgung, sind für uns als zwingende Folgeerscheinung der demografischen Entwicklung eine ständige bedarfsgerechte Optimierung der seniorengerechten Wohn- und Pflegeplätze. Dabei gilt für uns als Richtschnur das „Seniorenpolitische Gesamtkonzept“ des Landkreises, in dem die ambulante Betreuung in den eigenen vier Wänden – flankiert auch von ehrenamtlichen Organisationen – oberste Priorität genießt. Zur Unterstützung der pflegenden Angehörigen sieht Aufsichtsratsmitglied Michael Holzinger einen dringenden Bedarf an weiteren Kurzzeitpflegeplätzen und die Notwendigkeit heimatnah deutlich mehr Pflegeplätze zu schaffen, wenn und soweit eine ambulante Pflege nicht mehr ausreichend sein sollte.

Bernd Nicklaser